Wismarer Pflegedienst Petra Steinhagen

AIDS

14.07.2017 - 08:07

AIDS war lange Zeit ein Tabuthema. Viele bekannte Kampagnen haben für das Thema sensibilisiert, doch oft lösen die Worte AIDS und HIV noch immer Beklemmung aus. Gerade für Betroffene und ihre Angehörigen ist es wichtig, sich bewusst mit der Krankheit AIDS auseinanderzusetzen, um selbstbewusst mit ihr umzugehen.
 
AIDS steht für die Kurzform der englischen Bezeichnung „acquired immunodeficiency syndrome“, zu Deutsch „erworbenes Immundefektsyndrom“. Ausgelöst wird diese Krankheit durch eine Infektion mit dem HI-Virus, das das körpereigene Immunsystem schwächt.
 
Doch nicht jede Infektion mit HIV entwickelt sich zwangsweise zu AIDS. Erst, wenn das eigene Abwehrsystem soweit geschwächt wurde, dass der Körper nur noch schwer Infektionen unterdrücken kann, spricht man von AIDS. Andere schwere Infektionskrankheiten und Tumore können im Laufe eine HIV-Infektion auftreten
 
Das HI-Virus kann auf verschiedenen Wegen übertragen werden. Es wird am häufigsten über Blut und Sperma übertragen. Im Körper befällt das HI-Virus vor allem Helferzellen. Helferzellen sind Immunzellen, die andere Zellen des Immunsystems steuern, um Krankheitserreger abzuwehren. Sie werden von dem HI-Virus zerstört bzw. in ihrer Wirkung eingeschränkt, sodass das Immunsystem geschwächt wird und Krankheitserreger ungehindert in den Körper eindringen können. 
 
Eine HIV-Infektion ist bisher nicht heilbar. Aber es gibt verschiedene effektive Medikamente, die bei regelmäßiger Einnahme eine AIDS-Erkrankung sehr lange hinauszögern können und so ein fast beschwerdefreies Leben ermöglichen.
 
In den letzten Jahren sind gerade ältere HIV- und AIDS-Patienten in den Fokus gerückt. In Deutschland wird davon ausgegangen, dass über ein Drittel der 80.000 infizierten Menschen bereits über 50 Jahre alt sind. Vor etwa 20 Jahren wurde noch nicht mit langen Lebenserwartungen für HIV-Infizierte gerechnet. Erst Mitte der 90er Jahre konnte die Forschung gut medizinische Fortschritte erzielen, sodass die durchschnittliche Lebenserwartung eines HIV-Positiven nahezu der eines gesunden Menschen entspricht. Mit dieser Entwicklung sind auch neue Fragen in den Mittelpunkt gerückt. Im medizinischen Bereich wird sich verstärkt mit den Auswirkungen einer HIV-Infektion auf den Alterungsprozess befasst. Im Gesundheits- und Pflegebereich werden spezielle Angebote für HIV-positive Senioren entwickelt. 
 
 
Quellen:
http://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/abfuehrmittelmissbrauch
http://www.pflegewiki.de/wiki/Laxantienabusus
http://www.pflegewiki.de/wiki/Obstipation
http://www.suchtkrankenhilfe-schwaigern.de/bibliothek/medikamente/medikamentenmissbrauch.php 
http://flexikon.doccheck.com/de/Medikamentenabusus
http://www.onmeda.de/krankheiten/aids.html
https://50plushiv.wordpress.com/
https://www.gib-aids-keine-chance.de/wissen/hiv_aids.php 
http://www.onmeda.de/krankheiten/aids.html
https://50plushiv.wordpress.com/
https://www.gib-aids-keine-chance.de/wissen/hiv_aids.php